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Humboldt-Universität zu Berlin - Graduate Program in Ancient Philosophy

Courses Summer Semester 2014

  • Barnes, Joseph: PS Plato's Meno (51016)

Wed 16-18 / Sophienstr. 22a, 4.11

Plato's Meno is philosophically rich, frequently perplexing, and best read whole.  So, while we'll pay attention to individual episodes which have attracted lots of attention from philosophers (the priority of definition, Meno's paradox and the theory of recollection which ostensibly responds to it, the hypothetical method, and what has recently been discussed as "the Meno problem"), our focus in this class will be on understanding how the dialogue as a whole hangs together.  For that reason, we'll mostly avoid scholarly literature in favor of a slow and thorough reading of the main text.  The course will be taught in English. Reading knowledge of Ancient Greek will be helpful, but is not required.

 

  • Barnes, Joseph: HS Epistemic Value (51051)

Wed 12-14 / Sophienstr. 22a, 4.11

We'll read and discuss a broad selection of recent scholarly literature on Epistemic Value, understood as the part of value theory dealing with specifically epistemic evaluations.  How do specifically epistemic evaluations, involving knowledge, justification, rationality, and evidence, relate to other evaluations?  Do they support a "companions in guilt" response to arguments against the existence of objective values?  Is there a "value problem" for some externalist theories of knowledge?  What, if anything, does reflection on the value of knowledge show about the nature of knowledge?  This seminar will be taught in English.

 

  • Beere, Jonathan: PS Die Metaphysik des Guten: Platons Philebos / The Metaphysics of the Good: Plato´s Philebus (51018)

Wed 10-12 / HAN 6, 3.03

Wir werden Platons Philebos in Gänze lesen und versuchen, den Dialog als ein einheitliches Ganzes zu sehen. Die zentrale Frage des Dialogs ist die danach, was gut ist. Wir werden darüber nachdenken, wie Platon diese Frage beantwortet, wie es um das Verhältnis von Vergnügen und Wissen bestellt ist und in welcher Weise er seine Reflektion über das Gute auf metaphysischen Ansichten aufbaut. Griechischkenntnisse sind von Vorteil aber nicht erforderlich.

 

  • Beere, Jonathan: V Philosophische Fragen in antiker Mathematik / Philosophical Questions in Antique Mathematics (51001)

Tue 10-12 / UL 6, 3103

Wir werden das gesamte erste Buch von Apollonius von Perges Conica lesen, in dem Apollonius alle möglichen Schnitte eines Kegels kategorisiert, Definitionen der Kegelschnitte liefert und zeigt, wie durch das Zerschneiden eines Kegels jede beliebige Ellipse, Parabel oder Hyperbel erzeugt werden kann. Wir werden uns für die logische Struktur des Buches als Ganzes interessieren und werden die Mathematik des Apollonius mit der zeitgenössischen Mathematik vergleichen und kontrastieren. Für die Teilnahme ist der Besuch sowohl der Vorlesung als auch des Hauptseminars erforderlich.

 

  • Beere, Jonathan: HS Philosophische Fragen in antiker Mathematik / Philosophical Questions in Antique Mathematics (51052)

Tue 12-14 / UL 6, 3103

Wir werden das gesamte erste Buch von Apollonius von Perges Conica lesen, in dem Apollonius alle möglichen Schnitte eines Kegels kategorisiert, Definitionen der Kegelschnitte liefert und zeigt, wie durch das Zerschneiden eines Kegels jede beliebige Ellipse, Parabel oder Hyperbel erzeugt werden kann. Wir werden uns für die logische Struktur des Buches als Ganzes interessieren und werden die Mathematik des Apollonius mit der zeitgenössischen Mathematik vergleichen und kontrastieren. Für die Teilnahme ist der Besuch sowohl der Vorlesung als auch des Hauptseminars erforderlich.

 

  • Beere, Jonathan: Philosophisches Kolloquium / Philosophical Colloquium (51073)

Wed 12-14:30 / HAN 6, 3.03

Die Teilnahme ist nur nach Rücksprache vor Semesterbeginn oder auf persönliche Einladung hin möglich.

 

  • King, Colin: HS Aristoteles: Sophistische Widerlegungen / Aristotle: Sophistical Refutations (51059)

Wed 10-12 / DOR 24, 1.406

The Sophistical Refutations is a landmark text in both the theory and history of argumentation. It presents the first theory of fallacious argument, yielding the thirteen types of fallacy which have become part of the tradition in logical theory; but it also documents an apparently over-abundant culture of competitive argumentation from the 4th Century B.C. The aim of this graduate seminar will be to study the theory with particular attention to reconstructing the sophistical practices of argumentation, some of which we find documented in Platonic dialogues such as the Euthydemus. The seminar will be in English, as we will be working with the most recent translation of the text (which is in English); knowledge of ancient Greek is not required, but very much welcome.

 Literature: Aristotle’s Sophistical Refutations, A translation by Pieter Sjoerd Hasper, in: Pieter Sjoerd Hasper & Christof Rapp (eds.), Fallacious Arguments in Ancient Philosophy (= Logical Analysis and the History of Philosophy, Vol. 15), Münster 2013, 13–53. Weitere Interpretationsliteratur sowie Kommentare werden in Moodle sowie in einem Semesterapparat zur Verfügung gestellt.

 

  • Lo Presti, Roberto: S Augustinus, Confessiones (5270036)

Mo 16-18 c.t. / UL 6, 3059

Die Confessiones des Augustinus von Hippo (354-430) gehören ohne Zweifel zu den bekanntesten und einflussreichsten philosophischen Schriften des Mittelalters. Man bezieht sich oft auf diese Schrift als auf die „erste Autobiographie“  bzw. die erste „geistige Biographie“ der westlichen Literatur. Zum einen stellen die Confessiones einen theologisch und philosophisch orientierten Bericht über das Leben des Augustinus dar, in dem er einige Aspekte seines Lebens in den Vordergrund stellt und einige andere vernachlässigt mit der deutlichen Absicht, alle Ereignisse seines Lebens als Schritte eines kohärenten und vollkommenen itinerarium mentis in deum zu interpretieren und vorzustellen. Zum anderen charakterisieren sich die Confessiones als eine Schrift, in der Inhalt, theoretisches Ziel, Sprachstil und hochkomplexe rhetorische Strategien miteinander eng verknüpft und voneinander abhängig sind. Denn durch die Confessiones, die die Form eines langen Gebetes zu Gott haben, zielt Augustinus nicht nur darauf, die Geschichte seines Lebens zu erzählen, sondern auch und vor allem darauf, sein eigenes Leben als konkretes Beispiel dafür vorzustellen, wie eine Einzelseele sich von ihrem Einzigkeitszustand sowie von ihrer Abhängigkeit vom Körper befreien und die Einheit mit und letztendlich die Ruhe in Gott erreichen kann.
In diesem Seminar werden die Bücher 7., 10., und 11. der Confessiones behandelt: Im 7. Buch erzählt Augustinus, wie er die neuplatonische Philosophie entdeckt und aufgegriffen hat; im 10. Buch kommt die Rolle des Gedächtnisses als Weg zur Transzendenz zur Sprache; im 11. Buch schlägt Augustinus eine Diskussion des Zeit- und Ewigkeitsbegriffes vor. Der Text der Confessiones wird unter unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet: Wir werden uns sowohl mit inhaltlichen als auch mit stilistischen, sprachlichen und rhetorischen Aspekten der Prosa des Augustinus beschäftigen.

a) Textausgaben und Kommentare: Augustinus, Confessiones, Text and commentary in 3 volumes, ed. James J. O´DONNELL, Oxford University Press, Oxford 1992.
b) Übersetzungen: Augustinus, Confessiones/Bekenntnisse, Lateinisch/Deutsch, Reclam 2009. Augustinus, Suche nach dem wahren Leben: Confessiones X, Hamburg 2010. Augustinus, Was ist Zeit: Confessiones XI, Hamburg 2009.
c) Monographien: K. FLASCH, Augustin. Einführung in sein Denken. 3. bibliographisch ergänzte Auflage. Reclam, Stuttgart 2003. T. FUHRER, Augustinus, Darmstadt 2004. N. FISCHER, C. MAYER (Hrsg.), Die Confessiones des Augustinus von Hippo: Einführung und Interpretationen zu den dreizehn Büchern. Forschungen zur europäischen Geistesgeschichte, Band 1. Sonderausgabe, Freiburg i. Br. 2004.

 

  • Lo Presti, Roberto: HS Die Zeugungslehre und Embryologie in der Antike und in der Frühneuzeit: philosophische, medizinische, theologische Ansichten über die Formung des Körpers und die Entstehung der Seele (51062)

Thu 16-18 / UL 6, 3053

Wie fängt das Leben an? Woraus besteht und wovon stammt der Samen? Wie formt sich ein neues Lebewesen? Durch welche Schritte entwickelt sich ein Embryo? Wie trägt das männliche bzw. das weibliche Geschlecht zur Zeugung bei? Was macht beim Vorgang der Embryogenese ein neues Wesen ein „Lebewesen“? Wie erfolgt die Bestimmung und Übertragung der charakteristischen  Erbmerkmale?  In welcher Beziehung stehen die Entstehung des Lebens und die Entstehung der Seele bzw. eines entsprechenden Lebensprinzips? Wie trägt das embryologische Wissen zur Unterscheidung zwischen Tieren und Menschen und zur philosophischen bzw. theologischen Bestimmung der menschlichen Natur sowie des Verhältnisses zwischen menschlicher und göttlicher Dimension bei? Wie werden die Begriffe von „Natur“ und „Seele im Rahmen unterschiedlicher Zeugungslehren unterschieden oder in gegenseitige Verbindung gebracht? Wie und in welcher Hinsicht unterscheiden sich teleologische und mechanistische Auffassungen der Zeugungsprozesse? In welcher Beziehung stehen „medizinische“ und „philosophische“ Zeugungslehren in der Antike (sieh Galens polemische Auseinandersetzung mit der Zeugungslehre des Aristoteles) und in der Frühneuzeit (sieh die Polemik zwischen „Galenikern“ und „Aristotelikern“)?

In diesem Hauptseminar werden diese und andere die Zeugungslehren der Antike und der Frühneuzeit betreffenden Hauptfragen gestellt und durch die kritische Lektüre und die wissenschaftsgeschichtlich-philosophische Betrachtung ausgewählter Texte von Aristoteles, Galen, Jean Fernel, William Harvey, René Descartes zur Sprache gebracht.

Das Hauptziel dieses Seminars ist, die Verknüpfung, die gegenseitigen Beeinflussungen aber auch die Unterschiede ans Licht zu bringen, die zwischen philosophischem, medizinischem und theologischem Diskurs bei der Bestimmung davon, was das (menschliche) Leben ist, woraus es stammt und wie es entsteht, nachvollzogen werden können.

Die Kenntnis der griechischen bzw. der lateinischen Sprache ist willkommen, aber nicht erforderlich: alle Materialien werden in (deutscher oder englischer) Übersetzung behandelt werden.

Primärliteratur (eine vollständige Sekundärliteraturliste wird in der ersten Seminarsitzung zur Verfügung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestellt werden)

Aristoteles, De generatione animalium/Generation of Animals, translated by A.L. Peck, Loeb Classical Texts, Cambridge-London 1942

Galen, De semine/On Semen, edition, translation and commentary by Ph. De Lacy, CMG V, 3, 1, Berlin 1992.

Galen, De foetuum formatione/Über die Ausformung der Keimlinge, herausgegeben, übersetzt und erläutert von D. Nickel, CMG V, 3, 3, Berlin 2001

Jean Fernel, De abditis rerum causis/On the Hidden Causes of Things, edited, translated and commented by J. M. Forrester and J. Henry, Leiden 2004

William Harvey, Exercitationes de generatione animalium/Disputations touching the Generation of Animals, translated with introduction and notes by G. Whitteridge, Oxford-London-Boston 1981.

René Descartes, Ecrits physiologiques et médicaux, présentation, textes, traduction, notes et annexes de V. Aucante, Paris 2000.

 

  • Menn, Stephen: PS Aristotle´s Analytics (51031)

Wed 12-16 / HAN 6, 1.03

Aristotle's Posterior Analytics asks how scientific knowledge is possible. We have scientific knowledge where we have demonstrations, but what are the conditions of demonstration (a demonstration must be a valid argument, but that is not sufficient), how do we acquire the appropriate premisses for demonstrations, and how do the results of many demonstrations combine into a single science? Aristotle's Posterior Analytics is the first systematic investigation of these questions, and it draws on his Prior Analytics, the first systematic investigation of valid argument, which is designed to be applicable both to scientific demonstration and to dialectic, the practice of testing an opponent's thesis by question-and-answer arguments aiming at refutation. While Aristotle draws on dialectic, as practiced in Plato's Academy and described in Aristotle's Topics, he thinks that a new discipline, analytics, is necessary in order to understand how arguments in general, and demonstrations in particular, arise, and to guide us in constructing them. The discipline takes its name, and perhaps some of its inspiration, from the practice of "analysis" used in discovering proofs in Greek geometry. We will try to understand this Aristotelian discipline, and thus the invention of logic, giving a close reading of the entire Posterior Analytics and at least as much of the Prior Analytics as is needed to understand the argument of the Posterior Analytics, and other background reading as appropriate. The format will be a mixture of lectures, student presentations, and general discussion. No prior knowledge of Greek philosophy or language is presupposed, just basic competence in logic and mathematics. All primary readings will be available in both English and German translations, although students who read Greek are encouraged to do the readings in Greek. The seminar should be appropriate for students at all levels, undergraduate and graduate. It should be of particular interest to students of Greek philosophy and to students of logic, but all are welcome. The instructors intend to speak in English, but the discussion may go back and forth between English and German, and student presentations may be in either language. First class: April 23.

 

  • Menn, Stephen: HS Medieval Theories of Proposition (51063)

Tue 16-18 / HAN 6, 3.03

Medieval Latin philosophers, working mainly in the 14th century, developed a sophisticated logic (theories of reference, truth-conditions, validity-conditions), and also reflected on the status of the objects described by that logic. Disputes in logic, notably between realists and nominalists, and, within the nominalist school, between those who accepted complexe tantum significabilia (propositionally structured objects signified by sentences or by accusative-infinitive phrases) and those who rejected them, were closely connected with metaphysical disputes, sometimes with theological implications, notably about universals, about the ontological status of accidents, about the status of past and future objects or events, and about contingency and free will both human and divine. After some background on nominalist and realist theories of signification, supposition and truth-conditions (reading chiefly William of Ockham and John Buridan), we will turn to texts of Thomas Bradwardine, Paul of Venice, and possibly John Wyclif, concentrating on their discussions of the bearers and conditions of truth (including their discussions of "insolubilia," i.e. versions of the Liar paradox) and the connection with issues about contingency and freedom. If time permits we will end by reading some texts of the the Louvain dispute about future contingents in the 1470's, asking how different views of the status of future-tense sentences were connected with the nominalist-realist controversy. All primary texts will be made available in English or (for Bradwardine) German translation, but students should have basic knowledge of Latin. Prof. Menn intends to speak in English, but the discussion may go back and forth between English and German, and student presentations may be in either language. First class: April 22.

 

  • Menn, Stephen: Philosophisches Kolloquium / Philosophical Colloquium (51078)

Mo 13-16 / HAN 6, 3.03

Topics in ancient and medieval philosophy. Intended for students specializing in ancient or medieval philosophy; presentations by students and visitors. This will be the regular colloquium of the Graduate Program in Ancient Philosophy in Summer 2014. Those wishing to participate should write to stephen.menn@ancient-philosophy.de and should describe areas in which they might be willing to give a presentation. We may devote blocks of time to areas in which several participants share an interest. Language will normally be English. First class: April 28

 

  • van der Eijk, Philip: Ü Galen-Lesekurs (5270015)

Wed 14-16 c.t. / UL 6, 3053

Im Galen-Lesekurs werden jedes Semester zentrale Schriften des Arztes Galen von Pergamon übersetzt und inhaltlich erschlossen. Ziel ist es, dass die Teilnehmer einen Einblick nicht nur in Galens umfassende medizinische Lehre, sondern auch in seine naturwissenschaftlich-philosophischen Ansichten erhalten.

Die Teilnahme an dem Lesekurs ist für interessierte Studierende nach Absprache mit Prof. van der Eijk (philip.van.der.eijk@staff.hu-berlin.de) möglich. Griechischkenntnisse sind erforderlich.

 

  • van der Eijk, Philip: Forschungskolloquium "Antike Medizin" (5270011)

Mo 10-12 s.t. / UL 6, 3053

Im Forschungskolloquium werden zum einen laufende Arbeiten der Mitglieder der Forschungsgruppe "Medicine of the Mind, Philosophy of the Body" vorgestellt und diskutiert, zum anderen kommen in eingeladenen Vorträgen aktuelle Forschungsthemen im Bereich "Antike (und spätantike) Medizin und ihre Rezeption im Mittelalter und in der frühen Neuzeit" zur Sprache – wobei auch die Beziehungen zur antiken Philosophie und Wissenschaftsgeschichte berücksichtigt werden. Da „Work in Progress“ und andere noch nicht veröffentlichte Materialen vorab zur Vorbereitung unter allen Kolloquiumsteilnehmern verteilt werden, ist die Teilnahme am Kolloquium nur nach Vereinbarung mit Prof. Philip van der Eijk (philip.van.der.eijk@staff.hu-berlin.de) möglich.

Griechischkenntnisse sind erforderlich.